Den passenden Website-Typ für Dein Projekt finden

Jeder Webauftritt verfolgt andere Ziele und muss auf diese ausgerichtet sein. Wichtig ist, diese Ziele genau zu kennen, denn nur mit einer klaren Richtungsangabe kommt man da hin. Es gibt verschiedene Arten von Webseiten, von denen ich die 5 wichtigsten hier vorstellen möchte. Die einzelnen Typen unterscheiden sich unter anderem sehr in ihrem Umfang bzw. Aufwand, weswegen auch die Bereitschaft Geld und Zeit in das Projekt zu investieren, nicht unwesentlich ist. Lass mich hiemit ein wenig Licht ins Dunkel bringen und dir die Entscheidung erleichtern.

 

Schritt 1: Definiere Deine Ziele

 

Das Ziel der meisten Websiten ist es natürlich, erfolgreich zu sein und in irgendeiner Art und Weise mit dem Besucher zu interagieren und bestenfalls eine Geschäftsbeziehung in die Wege zu leiten.

Die besten Methoden, um dies zu erreichen sind:

  • Informationen bereitstellen, um Interesse an den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen zu wecken
  • den Besuchern einen Mehrwert bieten – gerne auch kostenlos – um Vertrauen aufzubauen
  • eine Interaktion bzw. eine einfache Kontaktaufnahme ermöglichen

Diese Methoden finden unterschiedliche Anwendung in den einzelnen Website Typen, die ich im folgenden nun vorstellen möchte.

 

Schritt 2: Finde die passende Lösung

 

Typ 1 – Microsites

Microsites vergleiche ich immer gerne mit „digitalen Visitenkarten“. Normale Visitenkarten wie wir sie kennen beinhalten meist den Name der Firma, ein Logo und Kontaktangaben wie E-Mail Adresse, Anschriften und Telefonnummern.

Ganz so simpel gehalten ist eine Microsite nicht, aber auch dort werden nur die wesentlichen Informationen veröffentlicht. Produkte und Leistungen werden in einer kompakten Form präsentiert wobei auf Details verzichtet wird.

Geeignet ist diese Art von Websites vor allem für kleine Unternehmen, die einen regionalen Kundenkreis haben. Die Kunden haben damit eine einfache Anlaufstelle für relevante Informationen wie z.B. Öffnungszeiten, Kontaktmöglichkeiten, Leistungen etc. Meist sind die Unternehmen den Kunden bekannt. Meist suchen diese schnell nach oben genannten Informationen, z.B. um einen Termin beim Friseur zu vereinbaren, bei dem er bisher noch kein Kunde war und sich vorher ein wenig informieren möchte ohne lange Romane zu lesen.

Diese Art von Websites ist kostengünstig und hat einen relativ geringen Aufwand in der Erstellung und Wartung.

 

Typ 2 – Unternehmens-Website

Auch Corporate Website genannt. Diese Art von Website stellt ein Unternehmen mit seinen Produkten und Leistungen im Detail dar. Diese Seiten zeugen meist von einem hohen Infomationsgehalt bis hin zu dynamischen Inhalten, wenn die Website mit einer Blog-Funktion ausgestattet ist.

Der Kundenstamm geht hier auch über den regionalen hinaus bis hin zu internationalen und globalen Kunden. Diese möchten sich natürlich umfassend über die Angebote des Unternehmens informieren – ohne dabei von zu viel Text gelangweilt zu werden.

Dementsprechend ist der Umfang bei diesen Webauftritten deutlich höher und somit auch die Kosten.

Durch die umfangreichen Informationen und guten Kontaktmöglichkeiten ist das Potential an gewecktem Interesse bei den Besuchern deutlich höher und der Weg zum Anbahnen einer möglichen Geschäftsbeziehung wesentlich kürzer.

 

Typ 3 – Online-Shop

mit einem derartigen Webauftritt ist der Weg bis zum Abschluss eines Geschäfts am kürzesten, denn hier kann direkt ein Produkt oder eine Dienstleistung zum Kauf angeboten werden. Produkte werden hier detailliert beschrieben und beworben.

Die Größe des Unternehmens ist hier nicht von zu großer Relevanz, jedoch ist der Kundenkreis hier prinzipiell im globalen Raum zu suchen. Im Sinne dessen ist auch eine mehrsprachige Version des Angebots von Vorteil um diese Kunden auch zu erreichen. Dies hat natürlich einen extrem hohen Aufwand zur Folge, denn neben den Übersetzungen müssen Produkte, Kunden und die Logistik über das Shopsystem verwaltet werden. Durch einen wahrscheinlich höheren Traffic auf der Seite muss entsprechend genügend Leistung auf den Webservern zur Verfügung stehen. All diese Faktoren spielen natürlich bei den Kosten eine entscheidende Rolle.

 

Typ 4 – Blog

Bei einem Blog handelt es sich um eine Art Tagebuch, das man mit der Öffentlichkeit teilt und dieser seine Gedanken zu einem bestimmten Thema zur Verfügung stellt. Dies können fachlich hochwertige Inhalte sein, wodurch dem Leser kostenlos Wissen vermittelt wird. Da das ganze einen sehr persönlichen Charakter hat, schafft man gleichzeitig auch Vertrauen.

Sorgt man regelmäßig für spannenden oder interessante Blog Artikel, kommen die Leser auch gerne wieder auf die Seite zurück und generieren dadurch mehr Website-Aufrufe, was sich wiederum positiv auf die Indexierung bei Suchmaschinen auswirkt. Das Verfassen von solchen Beiträgen kann aber auch einen nicht unerheblichen Aufwand bedeuten, dessen man sich bewusst sein sollte. Allerdings ist diese kostengünstige Variante einer Website eine gute Möglichkeit um auf einfachem Weg mit seinen Lesern in Kontakt zu kommen, etwa durch die Kommentarfunktion.

 

Typ 5 – Landingpage

Ich vergleiche eine Landingpage gerne mit einer Werbeanzeige auf einem Plakat oder einem Flyer. Dort wird im Zuge eine Marketing Kampangne ein bestimmtes Produkt beworben. Anders als bei diesen Printmedien hat man aber bei Landingpages den Vorteil, dass der Besucher direkt zu einer Kaufentscheidung animiert wird. Das erreicht man mit einem sogannten CTA – Call to Action. Der Inhalt ist begrenzt und auf das wesentliche reduziert, sodass der Umfang auch gering bleibt und die Kosten überschaubar. Jedoch sollte in aussagekräftge Statements und qualitativ hochwertige Fotos investiert werden um hierüber den erhofften Erfolg zu erzielen.

 

Fazit

Die Auswahl eines geeigneten Website Typs ist nicht einfach und mehrere Faktoren spielen eine Rolle dabei. Neben den hier vorgestellten Typen gibt es auch Mischvarianten, z.B. kann man eine Corporate Website immer mit einem Blog oder einer Shopfunktion ausstatten. Ist man Betreiber einer Microsite kann man auch Landingpages erstellen um neue Produkte online zu verkaufen als Alternative zu einem Online-Shop. Möglichkeiten gibt es viele. Ich helfe dir gerne bei der Entscheidung. Vielleicht auch schon in deinem nächsten Projekt. Ich freu mich drauf. Und ich freue mich natürlich jederzeit über Feedback. Danke und bis zum nächsten Mal.

Beste Grüße,

Erik

 

 

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